Gesellschaft

In Ecuador ist die soziale Ungleichheit sehr gross und ein grosser Teil der Bevölkerung lebt in Armut. Diese konzentriert sich vor allem auf die Grosstädte. Wie alle Metropolen in Lateinamerika befindet sich Quito in einem Prozess der Urbanisation mit damit verbundenem unkontrolliertem Wachstum, das zu Slumbildung führt. Slumbildung bedeutet in diesem Fall das Fehlen von Infrastruktur wie Kanalisationssysteme, Wasserversorgung, Transportsysteme, Schulen, Kindergärten und medizinische Basisversorgung. 

Die Gebäude besitzen keine für die elementare Hygiene notwendige sanitäre Anlagen. Verschiedene Grossfamilien leben in einem einzigen Zimmer und teilen sich eine Wasserstelle. Diese dient als Quelle für Körperpflege, Wäschebesorgung sowie für das Kochen. In diesen Quartieren herrscht ein hoher Grad an Gewalt und Drogensucht, der immer wieder zu dramatischen Situationen in den Strassen und auch innerhalb der Familien führt.

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Josué Alejandro (15) sagt:

Ich mag die Schmuckherstellung, weil ich gerne alle Sorten von Schmuck fabriziere. Ich mag Sol de Primavera, weil man mir Unterricht und eine Erziehung ermöglicht und weil ich lerne, auf meine Gesundheit zu achten.